Es ist schwer die zum einen Teil sehr schwer zu verstehenden Datenschutzbestimmungen zu verstehen, was aber viel wichtiger ist diese zu befolgen.
Mit befolgen meine ich beide Seiten. Einmal der Angesprochene und einmal der welcher anspricht.
Grundsätzlich behaupte ich, und dahinter stehe ich auch, dass ein gewisses Maß von Privatsphäre auf beiden Seiten angemessen ist. Und noch viel wichtiger ist, dass sich beide Seiten an die Datenschutzbestimmungen zu halten haben.
Es kann kaum angehen, dass man sich hinter selbsternannten Regeln versteckt, welche sich in keiner Form – oder nur sehr schlechte mit den Bestimmungen verbinden lassen.
Es wird immer behauptet, dass der Mailverkehr als nicht sicheres Medium angesehen wird. Nun das mag sein, denn alles, was auf dem Markt ist, von einer Person oder einer Gruppe programmiert wurde, um es zu nutzen, kann immer von einer dritten gehackt werden. Damit meine ich, nichts ist sicher.
Der Briefverkehr, welcher nach wie vor in vielen Teilen Europas als teils sichere Zustellungsmethode anerkannt ist, ist auch in vielen Gebieten umstritten – schon allein dadurch das nicht sichergestellt werden kann das einem die Nachricht überhaupt zugestellt wurde, mittels normaler Zustellung.
Auch bei Einwurfeinschreiben oder Einschreibesendungen kann keine 100-prozentige Sicherheit Gewährleistung gegeben werden, ob der Ursprungsempfänger diese abgeholt hat. Eine Bevollmächtigte Person kann dieses Schreiben immer noch entgegengenommen haben – und somit wurde das Schreiben nicht persönlich ausgehändigt.
Einzig, so sehe ich das persönlich, die Zustellung durch einen Boten. Als Beispiel: Sollte jemand ein Brief vom Gericht bekommen, kann dieser durch einen Boten zugestellt werden. Dieser muss sicherstellen, dass er die entsprechende Person vor sich hat – und teils sogar den Inhalt des Schreibens erklären. Nun aber auch in dem Fall gibt es mehr zu beachten als man ursprünglich denkt.
Komme ich einmal zu meinem Ursprungsgedanken zurück.
Keine Art der Zustellung ist in der heutigen Zeit 100 Prozent sicher. Wir müssen alle. Ob privat, behördlich oder gewerblich gewisse Datenschutzbestimmungen einhalten. In meiner Welt heißt das „Privatsphäre“.
Aber wir sind alle, für die Art und Weise, wie wir unsere Nachrichten empfangen wollen, Briefkasten oder Mail, selbst verantwortlich. Ein gewisses Maß von Sicherheit muss gewährleistet sein, ohne Frage, aber wir sind nach wie vor dafür selbst verantwortlich.
Beim Onlinehandel geben wir alle eine Mailadresse an, um in einem Onlineshop zu kaufen, diese Adresse wird teils verifiziert, und gilt sofern der Kunde / die Person diese angegeben hat, rechtlich bindend, auch bei Zustellungen von Rechnungen, oder Nachrichten.
Lassen wir uns nicht verrückt machen, dass jeder sein eigenes System haben möchte, als Beispiel in einem eigenen Portal oder via Dokumentenportal – wie auch immer. Eine Mail reicht aus.
Wenn ich oder irgendjemand aus meiner Familie eine Mailadresse zur Kommunikation angibt ist diese in meinen Augen bindend. Gerne wird in der heutigen Zeit auch das Telefon benutzt, welches man jedoch kategorisch ablehnen sollte, egal wie gerne man telefoniert, oder meint wie schnell ein „kleines“ Problem damit aus der Welt geschaft werden könnte.
